Falsche Behauptungen der CDU – viele Investitionen für Henrichenburg

Wahlkampfgetöse wider besseres Wissen?

Die SPD Henrichenburg zeigt sich überrascht über die Einlassungen von Josef Berkel und Jonas Ehm von der Henrichenburger CDU. „Da wird mal wieder ein Wirbel um nichts gemacht. Es wird aufgezählt, welche Straßen nicht saniert werden und am Ende des Artikels sind dann genau diese Straßen aufgeführt, für die im Haushalt Mittel zur Sanierung eingestellt sind. Den Haushalt hat Josef Berkel mitbeschlossen. Entweder weiß er nicht, was er beschlossen hat, oder er täuscht falsche Tatsachen vor“, kritisiert die SPD-Doppelspitze Marcus Pelzing und Daniela Rotte.

Breitbandausbau hat bereits begonnen

Das gleiche gelte im Übrigen für den Breitbandausbau. „Selbstverständlich schreitet der Breitbandausbau in Henrichenburg und Becklem voran. Das gilt insbesondere auch für die Industriestraße, die zum geförderten Gebiet gehört“, stellt Pelzing klar.

Neue Kita, neue Feuerwehr, neue Spielplätze – alles vergessen?

„Der Gipfel der Behauptungen ist dann aber, dass seit der Eingemeindung Henrichenburgs vor 45 Jahren die Stadt nichts mehr zur Verbesserung der Situation im Dorf unternommen hätte. Als würde hier bewusst ein ganzer Stadtteil stiefmütterlich behandelt“, zeigen sich die beiden Sozialdemokraten empört. „Auch diese Lüge ist leicht zu entlarven. Die Henrichenburger und Becklemer wissen es besser“, so Rotte und zählt einige Beispiel auf. Es wurden neue Kitas gebaut, die Freiwillige Feuerwehr hat ein neues Gerätehaus bekommen, der Sportplatz des TUS Henrichenburg wurde saniert, die Grundschule hat eine neue Turnhalle erhalten und neue Spielplätze wurden gebaut. Auch eine Vielzahl von Straßen wurde über das Maß der Verkehrssicherung hinaus saniert. Beispiele hierfür sind Teilbereiche der Straßen Auf der Flur, Bredenbrauck, Alter Garten und Lambertstraße.

Die Kirmes bleibt – die Vorwahl auch… !

Und bei zwei weiteren Themen sind die Sozialdemokraten anderer Meinung: „Wir wollen die eigene Vorwahl für Henrichenburg und Becklem behalten. Sie hat Tradition und ermöglicht viele kurze Rufnummern, die wir nicht aufgeben wollen“. Gleiches gilt auch für die Henrichenburger Dorfkirmes. Sie wird in diesem Jahr zum 454. Mal stattfinden. Ganze Generationen haben die Kirmes schon erleben dürfen. Auch wenn sie im Laufe der Jahre kleiner geworden ist, ist sie dennoch ein Treffpunkt für Familien – vom Kleinkind bis zu den Großeltern. „Hier findet Dorfleben statt und wird Gemeinschaft gelebt. Wir wollen die Kirmes erhalten, auch wenn man sie heute vielleicht neu denken muss. So gibt es mittlerweile am Sonntag schon den Trödelmarkt. Vielleicht kann man ja auch einen Kirmestag organisieren, an dem sich alle Henrichenburger Vereine präsentieren. Dies würde die Kirmes zusätzlich beleben und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Dorf stärken“, wünscht sich Daniela Rotte.

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