{"id":33,"date":"2009-04-14T13:07:39","date_gmt":"2009-04-14T11:07:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/?p=33"},"modified":"2009-04-14T13:07:39","modified_gmt":"2009-04-14T11:07:39","slug":"geschichte-der-spd-henrichenburg","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/?p=33","title":{"rendered":"Geschichte der SPD Henrichenburg"},"content":{"rendered":"<p>Verfasser: Burkhard Kapteinat<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Gr\u00fcndung der Partei nach dem Zweiten Weltkrieg<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Protokolle liegen uns erst seit 1945 vor, so dass wir zu ersten Gr\u00fcndungen von SPD-Ortsvereinen in der Gemeinde bislang nur wenig sagen k\u00f6nnen. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass es bereits vor 1933 einen SPD-Ortsverein in Henrichenburg gegeben hat. In einem Protokoll vom 07.02.1954 hei\u00dft es:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eBei der Aufl\u00f6sung der Partei im Jahre 1933 bestand die Partei aus 17 Genossen und neun Genossinnen. Davon sind drei noch heute in der Ortsgruppe.&#8220; (Wenn uns Leser dieses <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 8px; float: left;\" alt=\"altes protokoll\" src=\"images\/stories\/altes protokoll.jpg\" width=\"300\" height=\"400\" \/>Homepage-Artikels weiter helfen k\u00f6nnen, so sind wir f\u00fcr jeden Hinweis zur Erg\u00e4nzung dankbar)<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung von der Nazidiktatur trafen sich am 30.07.1945 u.a. Franz Bender, Wilhelm Holtr\u00f6hr, Franz T\u00fcllmann und Ignatz Schmitz zu Vorbereitung der Gr\u00fcndung einer Ortsgruppe der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in Henrichenburg. Aus diesem Kreis wurden dann auch bereits am 21.10.1945 gegen\u00fcber der britischen Milit\u00e4rregierung Vorschl\u00e4ge f\u00fcr einen Verwaltungsbeirat unterbreitet.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Gr\u00fcndungsversammlung kam es am 09.12.1945. Im Vorstand fanden sich folgende Personen:<\/p>\n<table style=\"height: 154px;\" width=\"329\" border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>Vorsitzender<\/td>\n<td>Franz Bender<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>stellv. Vorsitzender<\/td>\n<td>Paul Nowatzki<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Schriftf\u00fchrer<\/td>\n<td>Franz T\u00fcllmann<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>stellv. Schriftf\u00fchrer<\/td>\n<td>Wilhelm R\u00fcther<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kassierer<\/td>\n<td>Ignatz Schmitz<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>stellv. Kassierer<\/td>\n<td>Wilhelm Holtr\u00f6hr<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es gab regelm\u00e4\u00dfige Monatsversammlungen und im Vordergrund stand ganz offensichtlich die Mitwirkung beim Aufbau des kommunalen Gemeinwesens. Dar\u00fcber hinaus hatte aber auch die Fortbildung einen hohen Stellenwert. Zu den Zusammenk\u00fcnften waren regelm\u00e4\u00dfig ausw\u00e4rtige Referenten eingeladen.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Erste Kommunalwahl 1946<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im\u00a0 April 1946 befasste man sich im SPD-Ortsverein mit den \u201eAufgaben der Partei bei den kommenden Wahlen&#8220;. Als Kandidaten wurden benannt: Franz Bender, Franz T\u00fcllmann, Ignatz Schmitz, Franz Lautwein, Wilhelm Winterberg, Clemens K\u00f6hler, August Puppe, Paul Nowatzki, Heinrich H\u00fcser, Josef Knipping, Stanislaus Pietschak, Wilhelm Rottmann, Waldemar Schmidt und Wilhelm M\u00e4hrmann.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Vorstandssitzung im Mai 1946 war man sich dar\u00fcber einig, dass der B\u00fcrgermeister bei der\u00a0 Kommunalwahl der CDU zu \u00fcberlassen sei, w\u00e4hrend die Sozialdemokraten den stellvertretenden B\u00fcrgermeister beanspruchten. Die Monatsversammlung der \u201eOrtsgruppe&#8220; war im Mai 1946 immerhin von 46 Mitgliedern besucht, einer aus heutiger Sicht sicherlich beeindruckenden Anzahl von Menschen.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Kommunalwahl 1946 war dann folgendes Ergebnis zu verzeichnen:<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">CDU: 1858 Stimmen<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">SPD:\u00a0 1212 Stimmen<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">KPD:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 77 Stimmen.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Erster B\u00fcrgermeister der Gemeinde wurde Ludwig Kleinalstede (CDU), sein Stellvertreter August Puppe (SPD).<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Festzustelllen ist, dass sich vergleichsweise viele Menschen in Henrichenburg offensichtlich kurz\u00a0 nach der erlebten Diktatur relativ fr\u00fch zu der \u00e4ltesten demokratischen Partei &#8211; der SPD &#8211; bekannten, obwohl das Dorf vorwiegend l\u00e4ndlich und katholisch gepr\u00e4gt war. Ende 1947 hatte der Ortsverein insgesamt 133 Mitglieder, Ende 1949 noch 120, am 1. Januar 1951 noch 68 und am 1.Juli1952 &#8211; zu diesem Zeitpunkt war Adenauer schon fast drei Jahre Bundeskanzler &#8211;\u00a0 war der Mitgliederbestand auf 57 Genossinnen und Genossen geschrumpft. Ende 1963 hatte der SPD-Ortsverein noch 49 Mitglieder. Mit 65 Genossinnen und Genossen am 31.12.1970 ging es dann mit wachsender Bev\u00f6lkerung wieder bergauf.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Januar 1950 wechselte die Ortsvereinsf\u00fchrung &#8211; zumindest vor\u00fcbergehend. August Puppe wurde\u00a0 Ortvereinsvorsitzender, Otto Schneider Stellvertreter. Im April 1951 legte August Puppe das Amt jedoch wieder nieder und Franz Bender \u00fcbernahm erneut den Vorsitz. Bender nahm im Rahmen der Generalversammlung am 07.02.1954 zur Struktur des SPD-Ortsvereins Stellung:<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Ortsgruppe besteht nur aus Arbeitern. Der Mittelstand h\u00e4lt sich fern.&#8220;<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn man sich die Struktur des Zusammenschlusses von Castrop-Rauxels n\u00f6rdlichsten Sozialdemokraten heute anschaut, so hat sich zumindest hinsichtlich der Zusammensetzung der Mitglieder ein Wandel vollzogen. Es sind unterschiedlichste Berufsgruppen vertreten.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen der kommunalpolitischen Arbeit galt das Interesse der Genossen in den 1950er Jahren noch Themen wie dem Anschluss Becklems an die \u00f6ffentliche Wasserversorgung, der Errichtung eines Sportplatzes und dem Bau einer neuen Trauerhalle.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Ziele aus dem Jahre 1956<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In einem Flugblatt des SPD-Ortsvereines zur Kommunalwahl im Jahre 1956 hei\u00dft es u.a.:<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201eDie Sozialdemokratische Partei in Henrichenburg ist der Ansicht, da\u00df alle W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler Anspruch darauf haben, \u00fcber die wichtigsten Ereignisse und Beschl\u00fcsse innerhalb der Gemeindevertretung und \u00fcber die T\u00e4tigkeit der einzelnen Fraktionen unterrichtet zu werden. Die Gemeinderatsfraktion der Sozialdemokratischen Partei war trotz ihrer Minderheit der Motor im Parlament. Dies best\u00e4tigt ein Ausspruch des Herrn B\u00fcrgermeisters Kleinalstede, der, als er bei seiner Fraktion kein Geh\u00f6r fand, sich vertrauensvoll an die SPD gewandt hat und sp\u00e4ter sagte: \u201e H\u00e4tten wir nicht eine solch tatkr\u00e4ftige SPD-Fraktion, m\u00fc\u00dfte ich die Segel streichen.!&#8220; Erst durch die Bem\u00fchungen und Verhandlungen des Fraktionsvorsitzenden der SPD sind die Mittel vom\u00a0 Landkreis bereitgestellt worden, um die Gemeinde lebensf\u00e4hig zu erhalten. Unter anderem wurde mit diesen Mitteln folgendes vollbracht:<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bau einer Leichenhalle, hierbei ist besonders die Initiative des sozialdemokratischen Gemeinderates August Puppe hervorzuheben;<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Toilettenanlagen in der Lambertusschule<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Wasserleitung in Becklem zum Abschlu\u00df gebracht<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Finanzierung und Fertigstellung der Hagenstra\u00dfe<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#8211;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Fertigstellung des Sportplatzes und Sicherstellung der Unterhaltungskosten.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Mitglieder der SPD-Fraktion waren sich st\u00e4ndig ihrer Verantwortung bewu\u00dft und konnten\u00a0 durch ihr Verhalten beweisen, da\u00df die st\u00e4ndigen Vorw\u00fcrfe, sie sei kirchenfeindlich, v\u00f6llig aus der Luft gegriffen sind. Als Beispiel k\u00f6nnen wir anf\u00fchren, da\u00df auf Antrag der SPD-Fraktion die Zuwendungen f\u00fcr die katholischen Schwestern am Ort erh\u00f6ht wurden und, da\u00df f\u00fcr weitere katholische Einrichtungen erh\u00f6hte Mittel bereitgestellt wurden. Wir bitten, alle W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler von Henrichenburg, ihr Vertrauen den Kandidaten der SPD zu schenken&#8230;&#8220;<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den j\u00e4hrlichen gesellschaftlichen H\u00f6hepunkten z\u00e4hlten die Veranstaltungen zum 1.Mai, die traditionell bis Anfang der\u00a0 1980er Jahre am Vorabend mit einer Tanzveranstaltung in der Gastst\u00e4tte\u00a0 \u201eWartburg&#8220; gefeiert wurden.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Franz Bender gibt den Staffelstab weiter<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mitte Juli 1959 legte Franz Bender sein Amt als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nieder. In der darauf folgenden au\u00dferordentlichen Mitgliederversammlung wurde er zum &#8211; bis heute einzigen &#8211; Ehrenvorsitzenden gew\u00e4hlt.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Den Ortsvereinsvorsitz \u00fcbernahm Bernhard Holtr\u00f6hr, Stellvertreter wurde Gustav Klo\u00df.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Reserveliste bei der Kommunalwahl 1961 wurde von den Mitgliedern Bender, Puppe, Holtr\u00f6hr, Klo\u00df, Winterberg, Noell, Schneider, Gr\u00fctzner und R\u00f6ssner angef\u00fchrt. Die SPD kam erneut zu vier Sitzen, sie errang acht Mandate.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Mitgliederversammlung beschloss am 13.Juni 1964, zuk\u00fcnftig auf die Bezeichnung \u201eGenosse&#8220; f\u00fcr\u00a0 Mitglieder der \u00f6rtlichen Partei zu verzichten. Fortan war in den Protokollen der darauf folgenden Jahre in der Regel von \u201eParteifreunden&#8220; die Rede. Man wollte sich offensichtlich bewusst b\u00fcrgerlich geben, wahrscheinlich in der Hoffnung, bei der konservativen Struktur der Gemeinde zu besseren Wahlergebnissen zu kommen.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">1965 betrug die Anzahl der in Henrichenburg zu w\u00e4hlenden Ratsmitglieder bereits 19. Die CDU kam auf zehn, die SPD auf sechs und die F.D.P., die erstmals in den Rat einzog, auf drei Mandate.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gr\u00fcndung der Arbeiterwohlfahrt<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit sp\u00e4testens 1965 gab es aus den Reihen des SPD-Ortsvereins starke Initiativen zur Gr\u00fcndung eines Ortsverbandes der Arbeiterwohlfahrt. Besondere Bem\u00fchungen hat es damals bereits von Heinz Reiher gegeben, der dann seit der Gr\u00fcndung am 29.01.1966 lange Jahre Vorsitzer war. Der AWO-Ortsverband hatte Anfang 1967 schon 37 Mitglieder.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bereits seit 1968 diskutierten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins intensiv \u00fcber die anstehende kommunale Neugliederung. Zur Debatte stand zum damaligen Zeitpunkt noch ein freiwilliger Zusammenschluss mit der Stadt Waltrop. Im Rahmen der Er\u00f6rterung innerhalb der Henrichenburger Sozialdemokratie war man sich dar\u00fcber einig, dass es bei der anstehenden Abstimmung im Rat keinen Fraktionszwang geben d\u00fcrfe. Im Hinblick, darauf, dass das Votum der beteiligten Gemeinden im Ergebnis lediglich empfehlenden Charakter f\u00fcr den nordrhein-westf\u00e4lischen Landtag\u00a0 hatte, war die Bedeutung der Entscheidung sicherlich nicht sehr hoch. Der Henrichenburger Gemeinderat stimmte mit 14 Stimmen f\u00fcr einen Zusammenschluss mit Waltrop, zwei Ratsvertreter sprachen sich im Rahmen der geheimen Abstimmung am 4.Mai 1968 dagegen aus. Dar\u00fcber hinaus gab es zwei Enthaltungen. Die SPD-Fraktion hatte sich im \u00fcbrigen zuvor f\u00fcr eine \u00f6ffentliche Abstimmung ausgesprochen, wurde jedoch von CDU und F.D.P. \u00fcberstimmt.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Erfolg bei der letzten Kommunalwahl der selbstst\u00e4ndigen Gemeinde<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zur Kommunalwahl im Jahre 1969 trat die Henrichenburger SPD mit folgenden Kandidaten auf den ersten zehn Pl\u00e4tzen der Reserveliste an:<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Holtr\u00f6hr, Klo\u00df, Brune, G. Kapteinat, Reiher, Schachtler, Lauterborn, Wendel, I. Kapteinat, Fechner.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Ergebnis erhielt die CDU bei der Kommunalwahl erneut zehn Sitze, die SPD konnte jedoch zulegen und errang sieben Mandate, so dass Bernhard Holtr\u00f6hr, Gustav Klo\u00df, Wilhelm Brune, G\u00fcnter Kapteinat, Heinz Reiher, Hans Schachtler und Ludwig Lauterborn in den letzten Rat\u00a0 der selbstst\u00e4ndigen\u00a0 Gemeinde Henrichenburg einzogen. Gustav Klo\u00df wurde Fraktionsvorsitzender.\u00a0 Nach\u00a0 dem Willen der SPD-Fraktion sollte Wilhelm Brune das Amt des stellvertretenden B\u00fcrgermeisters bekleiden. Die CDU, auf deren Stimmen im Rat man damals f\u00fcr die Wahl angewiesen war, war allerdings nicht bereit, den Vorschlag zu akzeptieren, und ein neues Ratsmitglied mit dieser Aufgabe\u00a0 zu betrauen. Aufgrund dessen wurde das Amt ebenfalls von Klo\u00df besetzt.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die \u00c4ra unter Gustav Klo\u00df<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Jahreshauptversammlung des Jahres 1970 \u00fcbernahm Gustav Klo\u00df den Vorsitz des SPD-Ortsvereins Henrichenburg von Bernhard Holtr\u00f6hr, der nicht mehr kandidierte. In unterschiedlichen Sitzungen befasste die Henrichenburger SPD sich bereits seit Ende der 1960er Jahre mit den aufzulegenden Bebauungspl\u00e4nen \u201eWinkelmannsfeld&#8220; und \u201eBecklem&#8220;. Anliegen der Sozialdemokraten war bereits zum damaligen Zeitpunkt, dass die Landschaft nicht unkontrolliert zugebaut wurde. Andererseits sollte dem Bed\u00fcrfnis vieler Mitb\u00fcrger nach Wohnraum in Henrichenburg Rechnung getragen werden. Der Bebauungsplan Becklem ist bekanntlich erst Jahrzehnte nach der Selbstst\u00e4ndigkeit &#8211; im jetzigen Jahrtausend &#8211; umgesetzt worden.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wichtig war der SPD der Schulneubau der damaligen \u201eHauptschule Borghagen&#8220;, heute \u201eGrundschule Alter Garten&#8220;. Die Erschlie\u00dfung des Gewerbegebietes an der M\u00fchlen- und Industriestra\u00dfe fiel in dieselbe Zeit. Ausweislich der Protokolle der Ratssitzungen\u00a0 bestand unter den Parteien hinsichtlich dieser Projekte\u00a0 \u00fcberwiegend Konsens.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Verj\u00fcngung des Ortsvereins und Generationswechsel<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem es lange ebenso regelm\u00e4\u00dfige wie erfolglose\u00a0 Bem\u00fchungen gab, eine Verj\u00fcngung der Ortsvereinsstruktur zu erreichen, kam es in den Jahren 1971\/1972 erstmals zur Gr\u00fcndung einer Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten, was ab 1972 zu einer deutlichen Verj\u00fcngung des Ortsvereinsvorstandes f\u00fchrte. Gleichzeitig waren verst\u00e4rkt Eintritte &#8211; vor allem von jungen Menschen &#8211; zu verzeichnen. In erheblichem Ma\u00dfe war das sicherlich auch auf bundespolitische Aspekte, insbesondere die Ostpolitik Willy Brandts zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Henrichenburger Sozialdemokraten bem\u00fchten sich darum, st\u00e4rker in der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sent zu werden. In der Folgezeit wurde ein Schaukasten installiert, Veranstaltung\u00a0 wurden nicht nur in der Presse, sonder teilweise auch auf Plakatst\u00e4ndern\u00a0 bekannt gemacht. Zum Veranstaltungsangebot z\u00e4hlten nun auch regelm\u00e4\u00dfige politische Stammtische und Diskussionsrunden zur Er\u00f6rterung von unterschiedlichen Standpunkten (Themen waren z.B. Mitbestimmungsmodelle, Bodenreform, Ausbildungsreform etc.). In den Versammlungen der Mitglieder traten regelm\u00e4\u00dfig die heimischen sozialdemokratischen Bundes- und Landtagsabgeordneten auf, um zu berichten und zu diskutieren.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">1973 gaben sich die \u00f6rtlichen Sozialdemokraten erstmals eine eigene Satzung. Bis dahin galten die\u00a0 Statuten der \u00fcbergeordneten Gremien. Der Ortsverein hatte inzwischen 85 Mitglieder, davon 24 unter 30 Jahren.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Jungsozialisten organisierten einmal w\u00f6chentlich in der Turnhalle an der Freiheitsstra\u00dfe einen Sportabend, der f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglich war. Tats\u00e4chlich wurde das Angebot auch von Nichtmitgliedern h\u00e4ufig genutzt.\u00a0 F\u00fcr etwas Aufruhr im Dorf sorgte eine Aktion der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten, mit der der Versuch unternommen wurde, die katholische Grundschule in eine Gemeinschaftsschule umzuwandeln. Die Abstimmung wurde eingeleitet und von der Verwaltung mitten in die Sommerferien gelegt, mit der Folge, dass sich kaum jemand an der kaum bekannten Entscheidungsfindung beteiligte und alles beim Alten blieb. Die Grundschule in Henrichenburg ist bekanntlich auch heute noch eine der beiden konfessionellen Angebotsschulen in Castrop-Rauxel.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin: 8px; float: left;\" alt=\"logo henrichenburg\" src=\"images\/stories\/logo henrichenburg.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" \/>Nach der kommunalen Neuordnung im Jahre 1975 schickte der Henrichenburger SPD-Ortsverein\u00a0 Gustav Klo\u00df und Bernhard Holtr\u00f6hr in den Rat der Stadt Castrop-Rauxel.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Insbesondere\u00a0 Klo\u00df setzte sich Ende der 1970er Jahre f\u00fcr einen Generationswechsel im Ortverein und auch bei der Vertretung im Rat der Stadt ein. Anfang 1979 l\u00f6ste ihn Manfred Richter als Ortsvereinsvorsitzender, der auch nach der Kommunalwahl im Jahre 1979 in den Rat der Stadt\u00a0 einzog. Ein weiteres Mandat erhielt damals Burkhard Kapteinat, der den Ortsteil noch heute auf sozialdemokratischer Seite im Rat vertritt und dort inzwischen die SPD-Fraktion als Vorsitzender f\u00fchrt.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da Manfred Richter seinen Wohnsitz aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden 1982 ins Sauerland verlegte, stand zu diesem Zeitpunkt ein weiterer Wechsel an: Walther Winkelmann wurde Vorsitzender der Henrichenburger Sozialdemokraten. Er wurde vom Ortsverein 1984 f\u00fcr den bis dahin von Richter innegehaltenen Bezirk als\u00a0 Ratskandidat nominiert und sodann \u00fcber die Reserveliste der SPD in die Gemeindevertretung gew\u00e4hlt. Ab 1988 sa\u00df Norman Widmann den \u00f6rtlichen Sozialdemokraten vor, der 1989 auch f\u00fcr das Kommunalparlament kandidierte. Allerdings vertrat in der Zeit zwischen 1989 und 1994 Burkhard Kapteinat die Ortsteilinteressen auf SPD-Seite allein im Rat, da die Mehrheitsverh\u00e4ltnisse kein zweites Mandat hergaben. Kapteinat\u00a0 geh\u00f6rte im Laufe der Jahre u. a. dem Jugendwohlfahrts- bzw. sp\u00e4ter dem Jugendhilfeausschuss, dem Kulturausschuss, dem Rechnungspr\u00fcfungsausschuss, dem Werksausschuss und dem Haupt- und Finanzausschuss an.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Walther Winkelmann war auch in der Ratsperiode ab 1984 noch Mitglied\u00a0 der SPD-Fraktion und zwar als sachkundiger B\u00fcrger im Schulausschuss; ebenso\u00a0 Norman Widmann als sachkundiger B\u00fcrger im damaligen Ausschuss f\u00fcr stadteigene Betriebe.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>SPD-Direktmandat in Henrichenburg<\/strong><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend es 1979, als einer der beiden Henrichenburger Wahlkreise noch mit Teilen von Habinghorst verbunden war, zuletzt und einmalig nach der Eingemeindung\u00a0 gelang, einen der beiden Wahlkreise direkt zu erobern, zogen die SPD-Vertreter anschlie\u00dfend nur noch \u00fcber die Liste in den Rat der Stadt ein. 1994 gelang es dann Norman Widmann mit einem Vorsprung von 14 Stimmen erstmalig, einen der beiden Wahlkreise (Nr. VII) direkt\u00a0 zu gewinnen, die sich ausschlie\u00dflich aus der Ursprungsgemeinde\u00a0 zusammensetzten. Burkhard Kapteinat errang 1994 &#8211; ebenfalls direkt &#8211; neben dem Ratsmandat einen Sitz im Kreistag des Kreises Recklinghausen, den er in den Folgejahren auch in der Verbandsversammlung des Kommunalverbandes Ruhrgebiet vertrat.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nachdem die SPD 1999 in allen Ruhrgebietsst\u00e4dten, so auch in Castrop-Rauxel erheblich eingebrochen war, gab es von diesem Zeitpunkt an nur noch ein Mandat \u00fcber die Reserveliste f\u00fcr die Henrichenburger Sozialdemokraten, das von Kapteinat innegehalten wurde. Seit 1999 geh\u00f6rt Dr. Ronald Jankovics aus dem SPD-Ortsverein Henrichenburg der Ratsfraktion als sachkundiger B\u00fcrger im Verwaltungsrat des st\u00e4dtischen Eigenbetriebes (inzwischen\u00a0 EUV, Anstalt \u00f6ffentlichen Rechts) an. Ronald Jankovics ist auch stellvertretender Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Castrop-Rauxel.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Durchg\u00e4ngig legten die Sozialdemokraten Wert auf den Erhalt der Kindergartenpl\u00e4tze, sowohl in der Einrichtung der katholischen Kirche als auch in dem der Arbeiterwohlfahrt an der Hedwig-Kiesekamp-Stra\u00dfe.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein\u00a0 Schwerpunkt der politischen Arbeit im Ortsteil war immer wieder die\u00a0 Verkehrssituation. Bereits sehr fr\u00fch wurde die Forderung nach einer Geschwindigkeitsbeschr\u00e4nkung auf der Freiheitsstra\u00dfe formuliert oder die Entsch\u00e4rfung der Kreuzung B 235\/Hagenstra\u00dfe \/Freiheitsstra\u00dfe gefordert. Ein Anliegen war den Sozialdemokraten immer wieder auch die Verkehrsberuhigung im Ortsteil Becklem. Man hat sich f\u00fcr\u00a0 Einrichtung von \u201eTempo-30-Zonen&#8220; im gesamten Ortsteil engagiert. Nach wie vor wird f\u00fcr eine bessere und sicherere Anbindung an das Castrop-Rauxeler Radwegenetz gek\u00e4mpft.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Traditionell treffen sich die Mitglieder einmal j\u00e4hrlich, um an unterschiedlichen Orten in Henrichenburg dazu beizutragen, dass wild entsorgter\u00a0 M\u00fcll verschwindet.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bis 2004 hat es immer wieder eher unregelm\u00e4\u00dfige Stadtteilzeitungen gegeben, mit denen die SPD Henrichenburg \u00d6ffentlichkeitsarbeit betrieb. L\u00e4rmschutz an der Autobahn war stets ein wichtiges Anliegen, ebenso wie der Erhalt des Sportplatzes in wettbewerbsf\u00e4higem Zustand. Noch immer wird nach der M\u00f6glichkeit zur Realisierung eines zus\u00e4tzlichen Bolzplatzes gesucht.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahre 2001 kandidierte Norman Widmann nicht mehr f\u00fcr das Amt des Ortsvereinsvorsitzenden. Nachfolger wurde Frank St\u00f6ckler, der sich nach einem knappen Jahr aus beruflichen Gr\u00fcnden wieder zur\u00fcckzog und von Carsten Kreutz abgel\u00f6st wurde. Kreutz kandidierte im Jahre 2004\u00a0 im Wahlkreis VII f\u00fcr ein Ratsmandat, w\u00e4hrend sich Burkhard Kapteinat erneut im Wahlkreis VIII (u.a. Becklem) bewarb. Leider konnte nur Kapteinat \u00fcber die Reserveliste einziehen.<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgrund beruflicher Ver\u00e4nderung und damit verbundenem Wohnsitzwechsel wechselte Carsten Kreutz im Jahre 2006 nach Bochum. Seine Nachfolge im Ortsvereinsvorsitz trat Babara Wieschus an, die im Jahre 2009 aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden nicht mehr f\u00fcr das Amt der Vorsitzenden kandidieren mochte. Seither wird der Henrichenburger Ortsverein von Britta Schewe gef\u00fchrt, die sich auch um ein Ratsmandat im Wahlkreis VII (Henrichenburg Mitte &#8211; \u00f6stlich der B 235 und Denrodtstra\u00dfe) bewirbt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Verfasser: Burkhard Kapteinat \u00a0 Gr\u00fcndung der Partei nach dem Zweiten Weltkrieg Protokolle liegen uns erst seit 1945 vor, so dass wir zu ersten Gr\u00fcndungen von SPD-Ortsvereinen in der Gemeinde bislang nur wenig sagen k\u00f6nnen. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass es bereits vor 1933 einen SPD-Ortsverein in Henrichenburg gegeben hat. In einem Protokoll vom 07.02.1954 &#8230; <a title=\"Geschichte der SPD Henrichenburg\" class=\"read-more\" href=\"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/?p=33\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber Geschichte der SPD Henrichenburg\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-33","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-inhalt"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=33"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/33\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=33"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=33"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.spd-henrichenburg.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=33"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}